Die Grüne Jugend Berlin kritisiert den vollkommen übertriebenen Polizeieinsatz und die Verbote sämtlicher Demonstrationen gegen die Räumung des Syndikats. Nicht nur wurde das Recht auf Versammlugsfreiheit aus fadenscheinigen Gründen eingeschränkt, die alles andere als deeskalierende Taktik der Polizei hat zu einer aufgeheizten Stimmung im gesamten Schillerkiez geführt. Das Resultat ist nun, dass wieder ein linker Freiraum dem Kapitalismus zum Opfer gefallen ist und die Anwohner*innen das Vertrauen in Politik und Polizei verloren haben.

Dazu Lennard Gottmann, Sprecher der Grünen Jugend Berlin „Es ist eine Schande, dass das Syndikat geräumt wurde! Wenn Gesetze ermöglichen, dass Briefkasten Firmen wie die Pears Global Group linke Freiräume aufkaufen und dann mit Unterstützung der Polizei zerstören, sind sie falsch und müssen umgehend geändert werden! Ich hoffe inständig, dass sich für das Syndikat schnell Ersatzräume finden lassen und wir bald wieder gemeinsam feiern können!“

Philine Niethammer, Sprecherin der Grünen Jugend Neukölln ergänzt: „Die Unverhältnismäßigkeit des Einsatzes hat sich an vielen Stellen gezeigt: Die angemeldeten Kundgebungen – auch unsere eigene – wurden massiv beschränkt. Selbst in Rückzugsorte drängte die Polizei unrechtmäßig ein. All das reiht sich ein in eine lange Nacht voller Polizeigewalt und Willkür.“