Sehr geehrte Damen und Herren,

am Montagvormittag hat die Grüne Jugend Berlin zusammen mit der Linksjugend Solid Berlin einen offenen Brief an den Berliner Innensenator Andreas Geisel (SPD) veröffentlicht.In dem Brief solidarisieren sich die beiden Jugendverbände mit der Liebig34 (Ein queerfeministisches Hausprojekt in der Liebigstraße 34 in Berlin-Friedrichshain) und den darin wohnenden Personen, da das Hausprojekt am 09.10.2020 geräumt werden soll.
Dazu Lennard Gottmann, Sprecher der Grünen Jugend Berlin: „Die Liebig34 dient als Ort der politischen Vernetzung im Kiez und ist ein safe-space für flinta*-Personen. Wir müssen alles tun, damit solche Räume erhalten bleiben!“
Außerdem kritisieren die Jugendverbände das Polizeiaufgebot sowie die Polizeistrategie bei der Räumung des Syndiakats (Eine Kiezkneipe in Neukölln, welche im August 2020 geräumt wurde) und fordern den Innensenator auf, dies bei der Räumung der Liebig34 nicht zu wiederholen. 
Dazu Tom Krümmel, Sprecher der Linksjugend Solid Berlin: „Ein ums andere Mal verraten Andreas Geisel und die SPD das letzte bisschen Sozialismus, das in ihnen steckt. Die Häuser stehen denen zu, die in ihnen leben, insbesondere, wenn es um für die Jugend so wichtige Hausprojekte geht“.