„Nichts gegen eine GEMA-Reform, nur fair muss sie sein“, unter diesem Motto hat sich die Grüne Jugend Berlin am 6. September 2012 an den Protesten gegen die GEMA Tarifreform 2013 in der Keithstraße vor der GEMA Bezirksdirektion beteiligt.

An sich ist eine Reform der GEMA zu begrüßen, viel zu intransparent ist die ist die Zusammensetzung der GEMA Tarife und auch an einer angemessenen Vergütung durch die GEMA fehlt es dem Großteil der Urherber*innen und Kulturschaffenden.

Doch die von der GEMA geplante Tarif-Reform 2013 geht auf die genannten Problematiken kaum ein. Zwar ist eine Vereinfachung der Tarife angedacht, da nur noch in zwei Tarifen abgerechnet werden soll, dem für Livemusik und Tonträger, gleichzeitig werden aber durch die Berechnung der Tarife aus Raumgröße und Eintrittspreis, Clubs mit einer extrem hohen Besucher*innendichte bevorzugt was zur Folge hat, dass weniger bekannte und besuchte Clubs aufgrund zu hoher Tarife schließen müssen.
Folgen hat das grade für eine Stadt wie Berlin, die eine so vielfältige Clublandschaft vorzuweisen hat, die durch die immer wieder neu entstehenden, unbekannten Clubs ihren Charme hat.
Grade deshalb ist uns als Grüne Jugend Berlin wichtig, sich gegen die geplante GEMA Tarif-Reform 2013 zu positionieren, denn wir wollen dass Berlin auch weiterhin eine vielfältige Clublandschaft behält und nicht, dass Großraumdiscos mit großer Besucher*innendichte das Bild der Stadt bestimmen.
Es braucht eine Tarifreform die Transparenz bei der Entstehung der Tarife schafft, die nicht die kleinen und unbekannten Clubs benachteiligt und außerdem eine faire und existenzsichernde Vergütung ALLER Urherber*innen und Kulturschaffenden.
GEMA-Reform ja bitte, aber fair!

Unterschreibt die Online-Petition gegen die Tarifreform!
https://www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-tarifreform-2013-gema-verliert-augenmass

Hier findet ihr unsere Bilder von der Demo.