Am Tag der Arbeit, dem 1. Mai, sind in Berlin 245.250 Menschen ohne Arbeit, bundesweit sind es 3,585 Millionen. Die GRÜNE JUGEND Berlin stellt daher fest, dass die Zeit der Vollbeschäftigung vorbei ist und
bekräftigt ihre Forderung nach der Einführung eines existenzsichernden Bedingungslosen Grundeinkommens.

Dazu erklärt Meike Berg, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Berlin: „Das Ziel der Vollbeschäftigung ist nicht erreichbar. Es macht daher keinen Sinn Menschen für ihre Arbeitslosigkeit zu bestrafen, doch dies geschieht faktisch durch die Hartz-IV-Regelungen. Diesem System der Gängelungen stellen wir unsere Forderung nach einem bedingungslosen Grundeinkommen entgegen. Ein Einkommen für Alle, das ohne eine sozialadministrative Bedürftigkeitsprüfung auskommt und ohne dass eine Bereitschaft zur Arbeit gefordert wird, ist zugleich Grundlage zur Sicherung der Existenz und schafft erst die Voraussetzung für eine würdevolle und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe.“

Arndt Leininger, Schatzmeister im Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Berlin, fügt hinzu: „In der Zeit der Krise muss die Systemfrage gestellt werden. Dabei geht es nicht um Kommunismus statt Kapitalismus, sondern um die Abschaffung eines sinnentleerten Arbeitszwanges.“