Die Grüne Jugend Berlin begrüßt den Vorstoß von Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und SPD, die “Pille Danach” rezeptfrei zugänglich zu machen.

Dazu erklärt Charlotte Obermeier, frauen- und genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Berlin: “Wer Notfallverhütung braucht, soll Notfallverhütung bekommen – und zwar schnell! Frauen einen unnötigen und zeitraubenden Arztbesuch aufzuzwingen, lehnen wir ab. Selbst in Berlin nachts eine geöffnete Notfallpraxis und eine Notfallapotheke zu erreichen, kann Stunden dauern. In ländlichen Gebieten ist das noch schwieriger. Und mit jeder verlorenen Stunde sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass die “Pille Danach” wirkt.”

Kati Bachnik, Sprecherin der Grünen Jugend Berlin ergänzt: “Dass die CDU immer noch an einer Rezeptpflicht für die “Pille Danach” festhält, ist ein Witz. Als Notfallverhütungsmittel muss die “Pille Danach” so einfach zugänglich gemacht werden wie möglich. Die Beratung zur Einnahme kann ebenso gut durch Apotheker*innen stattfinden. Statt Frauen zu einer entwürdigenden Odyssee und unnötigen Untersuchungen bei fremden Frauenärzt*innen zu zwingen, erkennen wir das Recht auf körperliche Selbstbestimmung an. Wir fordern alle Mitglieder des Bundestags auf, einer rezeptfreien Abgabe der “Pille Danach” zuzustimmen.”