Jette Nietzard

Votenträgerin der GRÜNEN JUGEND Berlin zur Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses

Drei Fakten über dich

brutal ehrlich, ziemlich stur und der strukturierteste Mensch der Welt

Was möchtest du durch deine Arbeit im AGH unbedingt bewegen oder verändern?

Ich möchte Berlin fit für eine ökologische, antifaschistische und solidarische Zukunft machen! Soziale Gerechtigkeit muss in den nächsten fünf Jahren unsere größte Priorität sein. Das bedeutet in meinen Themenfeldern – Queerfeminismus, Bildung, Kinder und Jugend – konkret:

Ich will ein Augenmerk auf die Verbesserung der Situation von mehrfachdiskriminierten FINT- Personen legen. Dafür müssen wir u.a. Beratungsangebote finanziell stärker unterstützen und öffentliche Orte inklusiv gestalten. Doch wir können nicht immer nur Defizite beheben, sondern müssen proaktiv daran arbeiten, Stereotype und Diskriminierungen abzubauen. Gerade in Kita und Schule müssen Fachkräfte für diese Themen sensibilisiert werden. Die in Berlin verwendeten Schulbücher tabuisieren weibliche Sexualität und Lust und sind auch sonst nicht zeitgemäß. Unser Bildungssystem muss revolutioniert werden und auf Partizipation und Eigenverantwortung aufbauen. Jedes dritte Kind in Berlin lebt in Armut – das werden wir ändern!

Was motiviert dich Politik zu machen? 

Als Frau: Ich will mir nicht weiter von alten Männern sagen lassen, wie das Leben von Frauen in der Zukunft auszusehen hat. Ich will ein Vorbild für junge Mädchen und Frauen sein.

Als junge Person: Zu oft habe ich gesagt bekommen, ich wäre zu jung und nicht gebildet genug für irgendwas. Fuck you.

Als Berlinerin: Ich will dazu beitragen, dass alle in meiner Lieblingsstadt so sorgenfrei leben können wie ich. Ohne Geldsorgen. Ohne Diskriminierung. Ein gutes Leben für alle ist möglich!

Als Lichtenbergerin: Die Bedarfe des Berliner Ostens und der dortigen Jugend sind bisher im AGH kaum vertreten. Ich will die Probleme der Außenbezirke benennen und anpacken.

Als Idealistin: Wenn ich die Welt verlasse, soll sie ein besserer Ort sein. Und ich weiß, dass ich die Chance habe, das Leben von Menschen nachhaltig zu verbessern. Diese Chance will ich ergreifen!

Wenn du Bürgermeister*in von Berlin wärst, dann würdest du als erstes…

… vor Freude mehrere Meter in die Luft springen 😉

… erwirken, dass unsere Posten (bspw. Senator*innen) divers besetzt sind

… in den Haushaltsverhandlungen darauf pochen, dass Gelder besonders diejenigen unterstützen, die sie brauchen, statt die, die schon genug haben

… die Besteuerung von Reichen erhöhen, um Kosten und nicht nur Schulden zu vergesellschaften

… gegen die Anweisung des BMI Geflüchtete nach Berlin holen

….für FINTs: Hotels weiter als Zufluchtsorte nutzen und Menstruationsprodukte sowie Verhütungsmittel kostenfrei an öffentlichen Orten abgeben

… im Bildungssystem: das Neutralitätsgesetz abschaffen und Schüler*innenvertretungen stärken

….für Kinder/Jugendliche: Bildungsangebote kostenfrei zugänglich machen, Kinderrechte stärken

Was machst du wenn du nicht gerade die Welt rettest?

Ich rette nie die Welt, das schaffen wir nur gemeinsam! Aber wenn ich nicht für die GJ oder die Grünen unterwegs bin, mache ich folgendes: Ich liebe Backen – und vor allem Essen. Um das ein bisschen auszugleichen, mache ich manchmal Sport, am liebsten Action-Sachen wie Vertikaltuch, Ninja-Halle oder Bouldern. Ich studiere Kindheitspädagogik und arbeite in der Pressestelle der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Daneben moderiere ich freiberuflich Seminare und Workshops für Kinder und Jugendliche zu unterschiedlichen politischen Themen. Außerdem bin ich nach einem tollen Praktikum im letzten Jahr dem FEZ-Berlin treu geblieben und arbeite dort manchmal am Wochenende. Ehrenamtlich bin ich für die Themen Kinderrechte und Kita sowie Grundschulbildung unterwegs und unter anderem im erweiterten Vorstand der National Coalition Deutschland, die die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland überwacht. Oft bin ich dadurch auf coolen Konferenzen und halte Reden oder sitze auf Podien. Das macht mir sehr viel Spaß und deshalb freue ich mich auch schon sehr auf den Wahlkampf! 

Respekt und vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen haben! Ich freue mich über eure Nachrichten, Fragen und Feedback. Lasst uns gemeinsam ein junger, weiblicher Stachel in der nächsten Fraktion des Abgeordnetenhauses sein!