Zum 31. Christopher-Street-Day am 27. Juni 2009 in Berlin erklärt Armin Feistenauer, Sprecher der Grünen Jugend Berlin:

„Vor 40 Jahren gingen Schwule und Lesben beim Stonewall-Aufstand in New York auf die Straße, um gegen Willkür und Razzien der Polizei zu demonstrieren. Der Christopher-Street-Day (CSD) war geboren und findet nun zum 31. mal in Berlin statt.
Seitdem hat sich auch in Deutschland viel getan und die rechtliche Gleichstellung von Homo-, Bi- und Transsexuellen sowie Transgender ist voran geschritten. Durch die Große Koalition ist der Forstschritt allerdings fast zum Erliegen gekommen, beim Transsexuellengesetz genauso wie beim Adoptionsrecht oder dem Ehegattensplitting.
Erschreckende Vorfälle angefangen bei Beleidigungen homosexueller Paare bis hin zu gewaltsamen Übergriffen mit schweren Körperverletzungen gab es auch in diesem Jahr wieder. Sie zeigen, dass Vorurteile und Intoleranz noch längst nicht überwunden sind.
Damit Berlin bunt, vielfältig, weltoffen und tolerant bleibt oder wird, müssen wir immer wieder für Toleranz und gegenseitigen Respekt kämpfen. Deshalb ist die Grüne Jugend Berlin auch in diesem Jahr wieder auf dem Christopher-Street-Day vertreten.“

Zum Auftritt der Grünen Jugend Berlin beim CSD ergänzt Carla Hustedt, Beisitzerin im Landesvorstand:

„Die Grüne Jugend Berlin beteiligt sich am Auftritt der Grünen Berlin und der Landesarbeitsgemeinschaft Queergrün auf dem Christopher-Street-Day. Auf unseren Aufklebern werben wir mit dem Spruch „Transformiert das Grundgesetz“ dafür, die sexuelle Identität in den Artikel 3 des Grundgesetzes aufzunehmen und damit ein Diskriminierungsverbot fest zu verankern. Wir hoffen, dass viele BerlinerInnen und BesucherInnen die Gelegenheit nutzen beim CSD 2009 Spaß und politische Botschaft mit einander zu verbinden. ZuschauerInnen und DemonstrantInnen setzen gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und Respekt.“