Wem gehört die Stadt – Solidarität mit den Protesten am Ostkreuz.

Eine der letzten Freiflächen in der Innenstadt soll mit Hotel, Aquarium und Luxuswohnungen bebaut werden. Dafür sollen sogar seit Jahren bestehende und vom Investor immer mehr vernachlässigte günstige Wohnungen abgerissen werden. Dagegen regt sich deutlicher Widerstand mit dem wir uns solidarisieren.

Die Frage von Stadtentwicklung darf nicht vom Geldbeutel von Investoren abhängen sondern muss sich an den Bedarfen der Menschen in dieser Stadt richten. Für uns gehören dazu neben dringend benötigter sozialer Infrastruktur auch Flächen für günstiges Wohnen, Platz für Alternative Wohnmodelle, Clubkultur, Freiräume für alle und Raum für unversiegelte Natur. All das bietet der Raum am Ostkreuz momentan, würde aber durch die aktuellen Bebauungspläne zerstört.

Für uns steht fest: Die Frage wem gehört die Stadt darf gerade bei einem Rot-Rot-Grünen Senat von einer Linken Stadentwicklungssenatorin nicht mal eben so schnell beiseitegeschoben werden sondern muss breit diskutiert werden. Zu dieser Debatte gehört es auch Proteste und Demonstrierende ernst zu nehmen und ihnen Raum für Beteiligung zu geben.
Deswegen solidarisiert sich die GRÜNE JUGEND Berlin mit den Protesten rund um die Bebauungspläne am Ostkreuz.

Beschlossen auf der LMV am 03.11.2018