Wir müssen die Realität beim Namen nennen und dementsprechend handeln: Der Klimawandel ist die größte Krise der Menschheit und eine Überlebensfrage für unsere Generation. Wir steuern auf eine Katastrophe zu und haben weniger als 10 Jahre, um das Ruder erfolgreich rum zu reißen. Dafür reichen nicht ein paar einzelne Gesetze, dafür müssen wir das große Ganze in den Blick nehmen.

Die Grüne Jugend Berlin fordert einen landesweiten Klima-Vorbehalt und eine Politik, die Klimaschutz in allen Bereichen Priorität einräumt.

Alle neuen Gesetze und das Verwaltungshandeln müssen darauf geprüft werden, ob sie unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen oder weiter kaputt machen. Ob Bauen, Stadtentwicklung, Industrie oder Forstwirtschaft, Klimaschutz muss überall Priorität haben. Wir wollen eine Beweislastumkehr: Rechtfertigen müssen sich ab sofort diejenigen, die unsere Zukunft wissentlich zerstören – nicht die, die sie verteidigen wollen.

Außerdem unterstützen wir die Forderung, dass Berlin im Abgeordnetenhaus und in den BVVn nach dem Vorbild von Konstanz den Klimanotstand ausruft. Das allein reicht uns aber nicht. Mit einem Klima-Vorbehalt ist die Regierung und Verwaltung verpflichtet, nicht nur zu Reden, sondern konkrete Maßnahmen umzusetzen.

 

Beschlossen auf der LMV am 10./11.05.2019.