Zum vorläufigen Ergebnis des Volksentscheids zur Nutzung des Tempelhofer Feldes erklärt Robin Völker, Sprecher der Grünen Jugend Berlin:

“Das Ergebnis des Volksentscheids ist eine klare Absage an die Pläne des Senats. Wowereit und Henkel machen Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung. Mit dem vorläufigen Ergebnis hat der Senat die rote Karte erhalten. Stadtentwicklungspolitik von oben ist ein Konzept von gestern.”

Charlotte Obermeier, Sprecherin der Grünen Jugend Berlin ergänzt:

“Der Volksentscheid setzt ein starkes Zeichen gegen die Betonpolitik von Rot-Schwarz. Klaus Wowereit muss sich jetzt seine neue Zentral- und Landesbibliothek in den eigenen Vorgarten setzen. Das Ergebnis muss unbedingt respektiert werden. Damit sind die Vorstellungen eines dritten Weges vom Tisch. Weitere Planungen bräuchten einen kompletten Neustart. Eine maßvolle und sinnvolle Randbebauung kann nur durch breite Bürgerbeteiligung und durch einen erneuten Volksentscheid legitimiert werden.”