Am Samstag, dem 21.09.2013, demonstrieren radikale Abtreibungsgegner*innen in Berlin. Die Grüne Jugend Berlin ruft dazu auf, sich an den Gegenprotesten zu beteiligen.

Charlotte Obermeier, frauen- und genderpolitische Sprecherin, erklärt:: “Der sogenannte ‘Marsch für das Leben’ ist ein Marsch gegen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen! Christliche Fundamentalist*innen und andere Gruppen fordern massive Einschränkungen oder sogar das Verbot von Abtreibungen. Abtreibungsverbote halten ungewollt Schwangere nicht vom Abtreiben ab. Stattdessen zwingen sie Frauen in die Illegalität. Auf der ganzen Welt sterben jährlich viele tausend Schwangere an nicht sachgemäß durchgeführten Abtreibungen. Das lang umgekämpfte Recht auf körperliche Selbstbestimmung darf nicht eingeschränkt werden! Schwangere Frauen, Trans- und Intersexuelle müssen selbst über ihre Körper bestimmen dürfen!”

Kati Bachnik, Sprecherin der Grünen Jugend Berlin, ergänzt: “Statt eines Abtreibungsverbots fordert die Grüne Jugend Berlin die Kostenübernahme für Schwangerschaftsabbrüche. Auch Verhütungsmittel müssen von Krankenkassen bezahlt werden. Notfall-Verhütungsmittel wie die “Pille danach” müssen endlich – wie in 28 europäischen Staaten bereits üblich – rezeptfrei in Apotheken erhältlich sein!”

Die GRÜNE JUGEND Berlin ruft zur Teilnahme an der Kundgebung des “Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung” am Samstag, 21.09.2013 um 13 Uhr am Brandenburger Tor, auf.