Anlässlich des Welt-AIDS Tages am heutigen 1. Dezember 2011 erklärt die GRÜNE JUGEND Berlin:

Auch in diesem Jahr haben sich wieder mehrere tausend Menschen in Deutschland mit dem HI-Virus infiziert, in Berlin allein laut den offiziellen Schätzungen mehr als eine Person pro Tag.
Die GRÜNE JUGEND Berlin ruft deshalb dazu auf, den unzähligen verstorbenen zu Gedenken und erkrankte Personen nicht aus der Gesellschaft auszuschließen.

Sprecherin Madeleine Richter erklärt: „Aufklärungsarbeit ist der einzige Weg um Menschen auf die Risiken von ungeschütztem Sex hinzuweisen. Hier darf es trotz dem schwierigen Haushaltslage in Berlin in den nächsten Jahren keinen Kürzungen geben, viel mehr muss in den Schulen über das Thema und die Gefahren für alle Jugendlichen gesprochen werden. Auch die Infektionen bei DrogenkonsumentInnen dürfen kein Tabu sein. Wir müssen Drogenpolitik neu denken -allein aus gesundheitlichen Aspekten. Zugang zu sauberen Spritzbesteck, Drucgchecking und die Legalisierung aller Drogen – das ist faire Drogenpolitik.“

HIV und AIDS sind kein alleiniges Problem der Länder des globalen Nordens, viel mehr sind Menschen in Ländern betroffen, die kein gut ausgebautes Gesundheitssystem haben und wo Sensibilisierung für das Thema z.B. in Schulen nicht oder nur kaum stattfindet.

Hierzu erklärt Jan Schnorrenberg, der Frauen- und Genderpolitische Sprecher der GJB: „ Vielen mangelt es an Aufklärung und an einem einfachen sowie kostengünstigen Zugang zu Kondomen. Auch wenn in manchen Ländern die medizinische Versorgung von Infizierten und Erkrankten verbessert wurde, Ist die Krankheit noch immer ein Problem, das ganze Gesellschaften trifft und kaputt macht. Wir fordern weiterhin eine stärkere finanzielle und materielle Unterstützung von AIDS-Projekten in den Ländern des globalen Südens.“

Kontakt:
Madeleine Richter, madeleine@gj-berlin.de
Jan Schnorrenberg, jan@gj-berlin.de