Die GRÜNE JUGEND Berlin unterstützt Protest gegen die A100 und fordert alternatives Verkehrskonzept

Anlässlich des Baubeginns der A100 findet am kommenden Sonntag um 15h ein Protestspatenstich am Neptunbrunnen und damit direkt vor Wowereits Büro im Roten Rathaus statt.

Kati Bachnik und Robin Völker, Sprecher*innen der GRÜNEN JUGEND Berlin erklären dazu: “Leider müssen wir uns weiterhin über die geplante Stadtautobahn ärgern. Der 3,2 Kilometer Autobahnausbau von Neukölln nach Treptow ist eine sinnlose Geldverschwendung. Statt einer Entlastung wird es nur weitere Belastungen durch Stau, Lärm und Feinstaub geben.
Zukunftsweisende und nachhaltige Verkehrspolitik sieht anders aus. Die 500 Millionen, die der Ausbau kosten soll, sind in anderen Projekten viel besser investiert. Der öffentliche Personennahverkehr muss aus unserer Sicht ausgebaut, öfter getaktet und besser vernetzt werden. Aber auch dem nicht-motorisiertem Individualverkehr muss endlich eine stärkere Bedeutung beigemessen werden. Stattdessen streicht der Senat die Gelder für den Erhalt und Ausbau der Fahrradwege zusammen. Wir setzen auf ein alternatives Verkehrskonzept, dass Fußgehenden und Radfahrenden endlich Vorfahrt einräumt. Der Autoverkehr hingegen muss durch verkehrsberuhigte Zonen und Tempo 30 in ganz Berlin eingeschränkt werden. Unser langfristiges Ziel ist es, dass Berlin autofrei wird.”

Weiterhin findet am Mittwoch, 8. Mai 2013 um 12 Uhr auf dem Protestcamp Neuköllnische Allee 33/ Ecke Grenzallee eine Aktion unter dem Motto “Wir pfeifen auf die Verlängerung der Stadtautobahn A100!” statt. Anlass ist der erste offizielle Spatenstich, der um 13 Uhr nur wenige Meter weiter an der Grenzallee, Ecke Bergiusstraße stattfindet.

Weitere Infos zu beiden Kundgebungen auf http://www.a100stoppen.de/

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