Seit einigen Tagen befinden sich erneut Geflüchtete am Pariser Platz im Hungerstreik. Sie protestieren gegen die menschenverachtende und todbringende Asylpolitik Europas und Deutschlands.

Dazu erklärt Kati Bachnik, Sprecherin der Grünen Jugend Berlin:
“Wir solidarisieren uns mit den Protesten der Geflüchteten am Pariser Platz. Wir unterstützen ihre Forderungen nach Anerkennung ihrer Asylanträge und einem sofortigen Abschiebungsstopp. Menschen die vor Hunger, Krieg, Verfolgung, Umweltzerstörung oder aus anderen Gründen fliehen, müssen Solidarität und nicht Ablehnung erfahren. Unsere Vision ist eine Welt ohne Grenzen, in der jeder Mensch frei entscheiden kann, wo er leben will.”

Robin Völker, Sprecher der Grünen Jugend Berlin, ergänzt:
“Wir fordern eine radikale Kehrtwende in der europäischen Asylpolitik. Der Tod von mindestens 309 Menschen vor Lampedusa ist eine direkte Folge dieser Politik. Dass Innenminister Friedrich fordert, sogenannte “Schlepperbanden” verfolgen zu lassen, ist zynisch. Stattdessen muss Europa sich zur Aufnahme und Unterstützung von Geflüchteten verpflichten und die Grenzschutzagentur Frontex abschaffen. Zudem fordern wir Wir fordern den deutschen Staat dazu auf, mehr Geflüchtete aufzunehmen. Die Aufnahme von Geflüchteten hat nichts mit Wohltätigkeit zu tun, sondern ist eine Pflicht für Staaten, die die Menschenrechte anerkennen.”

Weitere Infos zu den Protesten unter Refugeestruggle.