Am Samstag, den 20.09.14 findet wieder der sogenannte “Marsch für das Leben” statt, bei dem christliche Fundamentalist*innen, CDU und AfD gemeinsam auf die Straße gehen und gegen das Recht auf körperliche Selbstbestimmung demonstrieren.

Die frauen*- und genderpolitische Sprecherin der Grünen Jugend Berlin, Ruth Bayerl, erklärt dazu:
“Die Entscheidung über den eigenen Körper ist ein Menschenrecht. Abtreibungen müssen komplett legalisiert werden. Die Streichung des § 218 StGB ist längst überfällig. Abtreibungen dürfen nicht länger dämonisiert und tabuisiert werden. Außerdem müssen die Kosten für Schwangerschaftsabbrüche und Verhütungsmittel von den Krankenkassen übernommen werden.”

Charlotte Obermeier, Sprecherin der Grünen Jugend Berlin ergänzt:
Beim “Marsch für das Leben” marschieren CDU, die katholische Kirche und AfD Hand in Hand. Hier kommt zusammen, was ideologisch beieinander liegt. Durch Abtreibungsverbote werden ungewollt Schwangere in die Illegalität gezwungen. Jedes Jahr sterben viele tausend Schwangere an unsachgemässen Abbrüchen. Das ist kein “Marsch für das Leben”, das ist ein Marsch gegen das körperliche Selbstbestimmungsrecht!”

Die GRÜNE JUGEND Berlin ruft zur Teilnahme an den Protesten des “what the fuck!” Bündnis und der Kundgebung des “Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung” am Samstag, 21.09.2013 auf. Weitere Infos gibts bei what the fuck! und dem Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung.