Heute morgen um sieben Uhr morgens lud das Aktionsbündnis gegen den Ausbau der A100 zu einer Kundgebung gegen illegale Baumfällungen für die A100 ein. Im Vorfeld hatten Bauarbeiter*innen bereits versucht auf einem Privatgelände Bäume zu fällen, was jedoch in letzter Minute verhindert werden konnte.

Zusammen mit 30 anderen Aktivist*innen folgten auch Vito und Anna von der GRÜNEN JUGEND Berlin dem Aufruf, trotz früher Stunde und eiskaltem Wetter.

Sowohl die Senatsverwaltung als auch das Bezirksamt hatten kurz vorher die Verantwortung für das Fällen der Bäume von sich gewiesen. Unklar bleibt, wer die Halteverbotsschilder aufstellen ließ, die ab heute morgen um 7 Uhr die Straße für die Bauarbeiten freihalten sollten.

Obwohl glücklicherweise keine Bauarbeiter*innen auftauchten, setzten die Aktivist*innen ihren Protest fort und einige stimmten ein Protestlied an die “Freund*innen der Natur” gegen den unsinnigen Ausbau der A100 an.

Jetzt Kundgebung vor den Bäumen. Die Polizei ist mittlerweile auch da. #A100 stoppen! @A100stoppen

Später hielten noch Tobias Trommer vom Aktionbündnis und Harald Moritz, verkehrspolitischer Sprecher der Grünenfraktion im Abgeordnetenhaus, eine Rede, in der sie die Baumfällungen in den Kontext setzten und klar machten, was für Auswirkungen der Ausbau der A100 haben wird.
Die GRÜNE JUGEND Berlin setzt sich seit Jahren vehement gegen den Ausbau der A100 ein und freut sich immer über Mithilfe. Wenn du auch mithelfen möchtest, schau doch einfach mal bei einem unserer Aktiventreffen vorbei!
Nähere Informationen über den weiteren Verlauf der Baumfällungen findet ihr auch unter www.a100stoppen.de