Vor diesem Hintergrund sind Äußerungen, die die Mieterhöhung verharmlosen, blanker Hohn und ein Schlag ins Gesicht alljener, die bereits wegen zu hoher Mieten ihren Kiez verlassen mussten. Es ist kein “Nachholeffekt”, sondern unnötige Geldmacherei mit den Wohnungen vieler Menschen.”

Madeleine Richter, Sprecherin, ergänzt:
“Angesichts der überhöhten Mietsteigerungen unterstützen wir die Proteste der Bürgerinnen und Bürger gegen Verdrängung. Es kann nicht sein, dass der Lebensraum der BerlinerInnen den Gewinninteressen von InvestorInnen zum Opfer fällt. Berlin ist eine Stadt der MieterInnen – Wohnraum muss bezahlbar sein und bleiben! Mieterhöhungen dürfen einzig und allein dem Inflationsausgleich dienen, sind also auf sechs bis neun Prozent in drei Jahren zu begrenzen.”

Kontakt:
Vito Dabisch, vito@gj-berlin.de, 0151 41 622 013
Madeleine Richter, madeleine@gj-berlin.de, 017670573187