Dass die Polizei erneut den Versammlungsort der NPD-FaschistInnen verschweigt, ist unverantwortlich! Was die Folgen dieser Geheimhaltung sein können, das haben wir am 14. Mai 2011 gesehen. Damals haben Nazis die Polizei überwältigt und anschließend mehrere Menschen brutal zusammengeschlagen. Auch heute macht die Polizei wieder beim Verwirrspiel der Nazis mit – angeblich aus Sicherheitsgründen- und nimmt damit in Kauf, dass friedliche AntifaschistInnen tätlichen Angriffen ausgesetzt sind und behindert so die geplanten Gegenproteste massiv.

Wir rufen zu Transparenz und Verantwortung bei der Berliner Polizei auf und hoffen, dass sich die Menschen auf den Gegenkundgebungen nicht einschüchtern lassen. Auch die heutige Kundgebung von “Pro Deutschland” werden wir nicht einfach hinnehmen. Der Widerstand gegen Nazis und Rechtspopulismus ist wichtig – wir müssen diesen Leuten zeigen, dass ihre menschenverachtenden Ideologien nicht gewollt sind! Wir lassen uns unserer Vielfalt, Offenheit und Demokratie nicht berauben.

Kontakt:
Madeleine Richter, madeleine@gj-berlin.de