Dabei geht es nicht nur um das Ausstiegsdatum: der Schwarzbau in Gorleben soll weiter gehen, eine “kalte Reserve” die Energiekonzerne weiter mit Gewinnen beschenken und neue Sicherheitsstandard sind gar nicht erst vorgesehen. Das kann nicht die Lehre aus Fukushima sein! Wenn die sieben ältesten Meiler und Krümmel wegen Sicherheitsmängeln abgeschaltet werden, dann kann es nicht sein, dass Meiler, die nur ein Jahr jünger sind, weiter betrieben werden dürfen. Das ist unverantwortlich.

Die GRÜNE JUGEND Berlin fordert Bündnis ’90/ Die Grünen auf, für einen gerechten und ehrlichen Ausstieg zu kämpfen! In den Verhandlungen um den Schwarz-Gelben Atomkompromiss wurde nicht einmal mit der grünen Fraktion verhandelt. Das ist kein “Konsens”. Als Oppositionskraft hat die Grüne Partei die Aufgabe die Regierungsarbeit kritisch zu begleiten. Warum sollte jetzt, ohne dass etwas erreicht wurde, schon vorher Zustimmung angekündigt werden? Das schwächt unsere Verhandlungsposition unnötig und ist Unsinn.”

Kontakt:
Madeleine Richter, Sprecherin, madeleine@gj-berlin.de, 017670573187