Zur gestrigen öffentlichen Anhörung “Schule in Freiheit” im Bildungsausschuss des Abgeordnetenhauses erklärt Robin Völker, der Sprecher der GRÜNEN JUGEND:

“Wir lehnen das zentrale Ziel der Initiative Schule in Freiheit entschieden ab. So lange Schulen in freier Trägerschaft vor allem von Kindern aus privilegierten Schichten besucht werden, sollte es keine finanzielle Gleichstellung zur öffentlichen Schule geben. Durch einen entsprechenden Änderungsantrag der Grünen Jugend wurde diese Forderung auch im Wahlprogramm von 2011 aufgenommen. Wir erwarten, dass sich unsere Abgeordnetenhausfraktion daran orientiert, was eine Unterstützung der Ziele der Volksinitiative ausschließt.

Die Teilung zwischen Privatschulen und öffentlichen Schulen befördert derzeit weiterhin die soziale Segregation von Kindern und Jugendlichen. Es ist darüber hinaus ein Irrglaube, dass eine alleinige Abschaffung des Schulgelds zu einer größeren sozialen Durchmischung führt. Als Grüne Jugend Berlin fordern wir daher eine Basisschule für alle. Denn nur so kann es mehr Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schülern geben.”