Anlässlich des jüngst von der B.Z. veröffentlichten Videos von jungen Mitgliedern der CDU erklärt

Emma Sammet, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Berlin:

„Dieses Video erschreckt und ekelt uns an. Die Personen reden scheinbar unreflektiert und offen antisemitisch und nationalistisch miteinander. Reicht es, dass die drei Personen die Äußerungen nun als größten Fehler ihres Lebens sehen? Klar, Menschen verdienen mehrere Chancen. Solche Äußerungen jedoch für richtig gehalten zu haben, lässt ein mulmiges Gefühl zurück. Wie stehen sie heute zu solchen Fragen? Wie weit rechts ist die Schülerunion tatsächlich?
Wir fordern eine klare Distanzierung der Jungen Union, der Schülerunion sowie der CDU von Nationalismus und Antisemitismus und den Äußerungen im Video.“

Patrick Grünhag, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Berlin, ergänzt:

„Von einem solchen Verhalten auch noch Videoaufnahmen zu machen, erschreckt umso mehr. Es zeugt von einem fehlenden Bewusstsein. Dumm und geschmacklos trifft es nicht wirklich. Antisemitismus und Nationalismus sind tiefliegende Probleme in unserer Gesellschaft. Gerade angesichts dessen, welche Debatten heute geführt werden, sticht das klar hervor. Wir fragen uns einmal mehr: Wie sehr setzt sich die CDU in Berlin eigentlich von der AfD ab?
Für uns als Grüne Jugend Berlin ist klar, wir stehen für eine offene Gesellschaft und stellen uns Antisemitismus und Nationalismus entschieden entgegen.“