Anlässlich der Abstimmung über den Gesetzentwurf für eine Öffnung der Ehe im Bundesrat fordert die GRÜNE JUGEND Berlin den Regierenden Bürgermeister Michael Müller auf, mit JA zu stimmen.

Hierzu erklärt Emma Sammet, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Berlin:

“Alles außer ein klares JA ist peinlich für Berlin. Jahrzehntelang ist Berlin der Zeit in Sachen LGBTI*-Rechten und Gleichberechtigung meilenweit voraus gewesen. Nun dreht die SPD an der Hand der CDU um. Jede Beziehung verträgt Meinungsverschiedenheiten. Das ist aber ein klarer Scheidungsgrund. Diese Koalition verdient ein Ende.”

Christoph Husemann, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Berlin ergänzt:

“Eine CDU, für die die Öffnung der Ehe noch Neuland ist, ist weder Großstadtpartei noch fähig, Berlin zu vertreten. Nur wer völlig an der Stadt vorbeilebt, kann jetzt noch seine Mitglieder über das Festhalten an Diskriminierung abstimmen lassen. Die Solidarität mit der LGBTI*-Bewegung endet für die Berliner CDU mit den Schnittchen der Szene-Galas.”

Gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und vielen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft wollen wir am Freitag, um 9 Uhr vor dem Bundesrat ein klares Zeichen setzen. Berlin ist bunt, nicht so spießig wie seine Regierung.