Zu den gestrigen Ereignissen in Hellersdorf erklären Kati Bachnik und Robin Völker, Sprecherin und Sprecher der GRÜNEN JUGEND Berlin:

“Wir sind schockiert von den Vorkomnissen rund um den Einzug der ersten Geflüchteten in Hellersdorf. Neonazis haben offen und teilweise ohne polizeiliches Einschreiten mehrfach den “deutschen Gruß” gezeigt, systematisch Menschen, die nicht ihrem Weltbild entsprechen abfotografiert und versucht einzuschüchtern. Doch nicht nur Neonazis verbreiten ihre rassistischen Ansichten in Hellersdorf – auch viele Anwohner*innen zeigten würdeverletzende Symbole, riefen Sprüche und erzeugten eine aggressive Stimmung gegenüber Menschen, die in Deutschland Schutz suchen.
Ein tolerantes Land sieht anders aus. Statt dem Grundrecht auf Asyl, Einsatz für Menschenrechte und einem friedlichen Miteinander erleben wir Hass, Gewalt und Ausgrenzung aus einem viel zu breiten Teil der Gesellschaft. Wir fordern ein konsequentes Vorgehen der Polizei gegen derartige rassistische Ausfälle und rufen alle Menschen dazu auf, nach Hellersdorf zu fahren und ihre Solidarität mit den Geflüchteten zu zeigen.”